Was kostet Osteopathie ?

Osteopathie | Abrechnung von Behandlungen

Die Kosten für osteopathische Leistungen werden nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH) erhoben. Eine Behandlungssitzung beinhalet ein ausführliches Anamnesegespräch, eine körperliche Untersuchung und die osteopathische Behandlung selbst.

 

Da es sich bei der Osteopathie nach dem aktuell geltenden Gesetz um ein alternatives Heilverfahren handelt, müssen osteopathische Behandlungen als Privatleistungen abgerechnet werden.

 

Die Kosten für eine osteopathische Behandlung können bei der eigenen Krankenkasse eingereicht und durch diese je nach Versicherungsleistung Teil- oder Vollerstattet werden.  

 

Die Frage, ob Kosten für osteopathische Leistungen erstattet werden, hängt von der Art der Krankenversicherung ab.

 

Hier gibt es Unterschiede zwischen den gesetzlichen Krankenkassen und den privaten Versicherern.

Private Krankenkassen übernehmen die Kosten für Heilpraktikerleistungen im Regelfall. Den Satz der Erstattung kann den Versicherungsunterlagen entnommen oder bei einem Sachbearbeiter der Versicherung erfragt werden.

Hierzu zählen auch private Zusatzversicherungen, private Vollversicherungen sowie Empfänger von Beihilfe durch die Beamtenkrankenkassen.

 

Gesetzlich Krankenversicherte können seit Inkrafttreten des Versorgungsstrukturgesetzte Anfang 2012 die Kosten für Osteopathiebehanldungen unter bestimmen Voraussetzungen anteilig erstattet bekommen. Ob und wie hoch die Erstattung ausfällt, ist von Krankenkassen zu Krankenkasse unterschiedlich. Einen Überblick zu den unterschiedlichen Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen bietet folgende Liste:

 

https://www.osteokompass.de/patienteninfo-krankenkassen

 

Die genauen Konditionen der eigenen Krankenkasse, sollten auch hier bei einem Sachbearbeiter erfragt werden.

 

Die konkreten Kosten einer Behandlung liegen bei 95 €.